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Die Tage werden wieder
kürzer und das Jahr ist schon mehr als zur Hälfte vorbei. Doch bei uns
fängt es jetzt richtig an. Doch fangen wir von vorne an.
Ende März fuhr ich mein erstes Rennen in der Schweiz. Es zählte zur
Freiburgermeisterschaft. Da ich nie mit einem Konkurrenten trainiert habe
vorher, wusste ich nicht so genau wie schnell ich wirklich war. Doch
schliesslich wurden wir positiv überrascht von meinem Tempo und ich konnte
an beiden Tagen aufs Podest fahren. Mitte April war dann das erste
Schweizermeisterschaftsrennen, in Payerne. Im ersten Lauf hatte ich einen
guten Start, doch leider würgte ich in der ersten Runde den Motor ab. Es
kostete mich viel Kraft und ich ärgerte mich fürchterlich. Als letzter
nahm ich das Rennen wieder auf und fuhr noch auf den 12.Platz.
Ich war sehr enttäuscht. Mit viel Wut im Bauch ging ich in den zweiten
Lauf. Der Start war gut und ich fuhr auch dementsprechend und wurde
vierter. Es folgten weiter Rennen in denen ich immer aufs Podest fuhr.
Leider wurde das Schweizermeisterschaftsrennen in Frauenfeld nicht
gewertet weil die Piste nicht Regelkonform war. Mir kam es nicht gerade
entgegen denn ich fuhr sehr gut und wurde zweiter. Mitte Juni ging die
Meisterschaft in Ederswiler in die nächste Runde. Diese Piste ist für mich
verflucht. Darum wollte ich denn Schaden in Grenzen halten und heil
bleiben. Ich wurde neunter und siebter und war einigermassen zufrieden.
Diese Piste ist die schlimmste für mich in der ganzen Saison und ich war
froh dass es vorbei war und ich heil blieb. Fürs nächste Rennen in Broc
war ich wieder sehr zuversichtlich. Leider machte mir die Mechanik einen
Strich durch die Rechnung. Im ersten Lauf kam ich gut aus dem Balken.
Leider stürzte ein Fahrer vor mir und ich erwischte sein Motorrad. Ich
konnte zwar noch die Führung übernehmen merkte aber gleich das etwas mit
der Vorderbremse nicht in Ordnung war. Nach dieser einen Runde wurde das
Rennen abgebrochen weil die Zeitmessung nicht Funktionierte. Schnell ging
in zum Bus zurück um die Bremse zu entlüften. Doch leider ging sie immer
noch nicht. So ging ich zum Neustart ohne Vorderbremse, was nicht gerade
ein gutes Gefühl ist. Ich kämpfte das ganze Rennen um den vierten Platz
herum, schliesslich konnte ich auf die dritte Position vorfahren. Doch in
einer Kurve vermisste ich meine Vorderbremse und musste kurz zu Boden. Ich
fiel auf denn fünften Platz zurück. In der letzten Runde erwischte ich
noch ein Pneu der mir mein Bremshebel für das Hinterrad krümmte. So musste
ich die letzte Runde ohne Bremsen fertig fahren. Ich wurde zufriedener
fünfter war aber dennoch enttäuscht weil ich locker dritter hätte werden
können. Im zweiten Lauf hatte ich wieder einen guten Start und war gleich
vierter. Doch als ich gegen ende des Rennes immer mehr auf denn dritten
aufholte, kam mir ein Posten in die Quere. Der verbog meinen Ganghebel so
dass ich nicht mehr richtig schalten konnte. Wieder enttäuscht aber doch
auch zufrieden wurde ich vierter.
Mitte Juni entschloss ich mich kurzfristig an ein Rennen in Belgien
teilzunehmen. Dies ist ein Internationales Rennen mit über 800 Fahrern aus
20 Nationen. Ich wusste nicht genau wie ich mich einschätzen sollte, denn
der Boden war sehr Sandig und diesen Boden kenne ich nicht so gut. Doch
schon im Training merkte ich das es gut ging und so ging ich
zuversichtlich zu ersten Quali - Lauf. Der Start war gut und ich bog als
fünfter in die erste Kurve ein. Doch Leider schon in der ersten Runde
stürzte ich. Leider sollte es nicht besser kommen und als ich einen Fahrer
überholen wollte berührten wir uns und ich musste wieder zu Boden.
Schliesslich wurde ich noch zehnter. Im zweiten Quali – Lauf war ich auch
gleich wieder an vierter Stelle nach dem Start. Leider berührte ich mich
wieder mit einem Fahrer und wir gingen zu Boden. Mit einem total krummen
Lenker beendete ich das Rennen noch an vierter Stelle. Am Sonntag wollte
ich alles besser machen. Im ersten Lauf hatte ich wieder einen guten Start
und bog als fünfter in die erste Kurve. Mitte Rennen konnte ich zur
Spitzen Gruppe aufholen und auch gleich zwei Fahrer überholen. Doch die
Freude war nur von kurzer Dauer. Als ich mit einem Fahrer Kämpfte blieb
ich an einem Strohballen hängen. Total aus dem Rhythmus ging es dann
weiter und ich wurde enttäuschender neunter. Diesen Lauf hätte ich locker
gewinnen können. Der zweite Lauf war dann gut ich wurde fünfter. Im
Nachhinein bin ich enttäuscht über die Resultate, denn es wäre mehr
möglich gewesen. Doch oft muss man etwas Riskieren und manchmal geht es
nicht gut aus. Trotzdem war es eine Tolle Erfahrung und ich konnte wieder
viel Lernen. Dies war mein erstes Rennen an dem meine Eltern nicht dabei
waren und ich nur mit dem Mech ging, nochmals Merci Fredi.
Am 19. Juni war dann in Günsberg das nächste
Schweizermeisterschaftsrennen. Die Strecke war sehr schnell was mir nicht
gerade so gefällt. Trotzdem gab ich mein bestes und es war gar nicht so
schlecht. Im ersten Lauf war ich am Start gleich fünfter, leider machte
ich wieder 2 Fehler und wurde am Ende sechster. Im zweiten Lauf hatte ich
einen besser Start und war vierter. Nach einem guten Rennen ohne Fehler
wurde ich schliesslich zufriedener dritter. Im Tagesklassement machte dies
dann den dritten Platz.
Im Moment liege ich an vierter Position und es sind noch sechs
Schweizermeisterschaftrennen zu fahren. Dann ist die Saison schon wieder
vorbei.
Wie immer möchte ich mich bei allen bedanken die mich unterstützen oder
bei denn Rennen besuchen, es ist immer eine Grosse Freude.
Liebe Grüsse Diego
Zwischenbericht 2008 als
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