Steckbrief:

NACHNAME: Clément
VORNAME: Diego
SPITZNAME: Digo
GEBURTSDATUM: 13.November 1990
ADRESSE: Im Kläyhof 4, 3052 Zollikofen
BERUF: Schüler
LIEBLINGSESSEN: Teigwaren
LIEBLINGSGETRÄNK: Verofit
E-MAIL: dclement@hispeed.ch
HOBBY: Eishockey, Stürmer beim HC Münchenbuchsee
BESTES MX-ERLEBNIS: Erster Schweizermeisterschafts- - Laufsieg
SCHLIMMSTES MX-ERLEBNIS: Keins
VORBILD MX: Harry Näpflin, Darcy Lange
VORBILD EISHOCKEY: Sämi Stucki
   

 

Cross-Laufbahn :

Saison 1998    PW Yamaha 50/KTM 50
Trainer : Dupasquier Rolf
4. Rang : Freiburger Meisterschaft

 

Saison 1999 Polini 50
Trainer : Dupasquier Rolf
1. Rang : SJMCC Schönenberg
4. Rang : Freiburger Meisterschaft

 

Saison 2000   KTM 65
Trainer : Dupasquier Rolf
8. Rang : SJMCC Schönenberg
12. Rang : FMS

 

Saison 2001 KTM 65
Trainer : Näpflin Harry
3. Rang : SJMCC Schönenberg
8. Rang : FMS

 

Saison 2002  KTM 65
Trainer : Näpflin Harry
1. Rang : Freiburger Meisterschaft
2. Rang : Championnat Romand
4. Rang : FMS

 

Saison 2003  Yamaha 85
Trainer : Näpflin Harry
5. Rang : Freiburger Meisterschaft
20. Rang : FMS

 

Saison 2004 Yamaha 85
Trainer : Näpflin Harry
2. Rang : Freiburger Meisterschaft
6. Rang : FMS

 

Saison 2005:

Yamaha 85
Trainer : Näpflin Harry

2. Rang FMS

12. Rang EM

29. Rang WM

4. Rang Mini- Supermotard

 

 

Saison 2006: Yamaha 125
Trainer: Harry Näpflin
7.Rang FMS Junioren
4.Rang Supercross FMS Junioren

 

Saison 2007: Yamaha 125
Trainer : Harry Näpflin
12.Rang FMS junioren
Unfall 5 Monate

 

Saison 2008: Yamaha 250 4 Takt
Trainer Harry Näpflin
Ziel: Platz unter die ersten 5 FMS Junioren.

 

Sponsoren 2008:
 
 

JOOS Motorsport, Etzelkofen

VEROFIT AG, Hünenberg

Castrol Schmiermittel

Yamaha Hostettler, Sursee

IXS Bekleidung, Sursee

Pirelli Pneus; Sursee

Schreinerei/Fensterfabrik Muesmatt, Zollikofen

Bosch Elektrowerkzeuge

Power Bike/ProGrip, Affoltern a. Albis

Coiffure Franziska, Etzelkofen

 
 
 

Zwischenbericht 2008, Diego Clément #130

Die Tage werden wieder kürzer und das Jahr ist schon mehr als zur Hälfte vorbei. Doch bei uns fängt es jetzt richtig an. Doch fangen wir von vorne an.

Ende März fuhr ich mein erstes Rennen in der Schweiz. Es zählte zur Freiburgermeisterschaft. Da ich nie mit einem Konkurrenten trainiert habe vorher, wusste ich nicht so genau wie schnell ich wirklich war. Doch schliesslich wurden wir positiv überrascht von meinem Tempo und ich konnte an beiden Tagen aufs Podest fahren. Mitte April war dann das erste Schweizermeisterschaftsrennen, in Payerne. Im ersten Lauf hatte ich einen guten Start, doch leider würgte ich in der ersten Runde den Motor ab. Es kostete mich viel Kraft und ich ärgerte mich fürchterlich. Als letzter nahm ich das Rennen wieder auf und fuhr noch auf den 12.Platz.
Ich war sehr enttäuscht. Mit viel Wut im Bauch ging ich in den zweiten Lauf. Der Start war gut und ich fuhr auch dementsprechend und wurde vierter. Es folgten weiter Rennen in denen ich immer aufs Podest fuhr. Leider wurde das Schweizermeisterschaftsrennen in Frauenfeld nicht gewertet weil die Piste nicht Regelkonform war. Mir kam es nicht gerade entgegen denn ich fuhr sehr gut und wurde zweiter. Mitte Juni ging die Meisterschaft in Ederswiler in die nächste Runde. Diese Piste ist für mich verflucht. Darum wollte ich denn Schaden in Grenzen halten und heil bleiben. Ich wurde neunter und siebter und war einigermassen zufrieden. Diese Piste ist die schlimmste für mich in der ganzen Saison und ich war froh dass es vorbei war und ich heil blieb. Fürs nächste Rennen in Broc war ich wieder sehr zuversichtlich. Leider machte mir die Mechanik einen Strich durch die Rechnung. Im ersten Lauf kam ich gut aus dem Balken. Leider stürzte ein Fahrer vor mir und ich erwischte sein Motorrad. Ich konnte zwar noch die Führung übernehmen merkte aber gleich das etwas mit der Vorderbremse nicht in Ordnung war. Nach dieser einen Runde wurde das Rennen abgebrochen weil die Zeitmessung nicht Funktionierte. Schnell ging in zum Bus zurück um die Bremse zu entlüften. Doch leider ging sie immer noch nicht. So ging ich zum Neustart ohne Vorderbremse, was nicht gerade ein gutes Gefühl ist. Ich kämpfte das ganze Rennen um den vierten Platz herum, schliesslich konnte ich auf die dritte Position vorfahren. Doch in einer Kurve vermisste ich meine Vorderbremse und musste kurz zu Boden. Ich fiel auf denn fünften Platz zurück. In der letzten Runde erwischte ich noch ein Pneu der mir mein Bremshebel für das Hinterrad krümmte. So musste ich die letzte Runde ohne Bremsen fertig fahren. Ich wurde zufriedener fünfter war aber dennoch enttäuscht weil ich locker dritter hätte werden können. Im zweiten Lauf hatte ich wieder einen guten Start und war gleich vierter. Doch als ich gegen ende des Rennes immer mehr auf denn dritten aufholte, kam mir ein Posten in die Quere. Der verbog meinen Ganghebel so dass ich nicht mehr richtig schalten konnte. Wieder enttäuscht aber doch auch zufrieden wurde ich vierter.

Mitte Juni entschloss ich mich kurzfristig an ein Rennen in Belgien teilzunehmen. Dies ist ein Internationales Rennen mit über 800 Fahrern aus 20 Nationen. Ich wusste nicht genau wie ich mich einschätzen sollte, denn der Boden war sehr Sandig und diesen Boden kenne ich nicht so gut. Doch schon im Training merkte ich das es gut ging und so ging ich zuversichtlich zu ersten Quali - Lauf. Der Start war gut und ich bog als fünfter in die erste Kurve ein. Doch Leider schon in der ersten Runde stürzte ich. Leider sollte es nicht besser kommen und als ich einen Fahrer überholen wollte berührten wir uns und ich musste wieder zu Boden. Schliesslich wurde ich noch zehnter. Im zweiten Quali – Lauf war ich auch gleich wieder an vierter Stelle nach dem Start. Leider berührte ich mich wieder mit einem Fahrer und wir gingen zu Boden. Mit einem total krummen Lenker beendete ich das Rennen noch an vierter Stelle. Am Sonntag wollte ich alles besser machen. Im ersten Lauf hatte ich wieder einen guten Start und bog als fünfter in die erste Kurve. Mitte Rennen konnte ich zur Spitzen Gruppe aufholen und auch gleich zwei Fahrer überholen. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer. Als ich mit einem Fahrer Kämpfte blieb ich an einem Strohballen hängen. Total aus dem Rhythmus ging es dann weiter und ich wurde enttäuschender neunter. Diesen Lauf hätte ich locker gewinnen können. Der zweite Lauf war dann gut ich wurde fünfter. Im Nachhinein bin ich enttäuscht über die Resultate, denn es wäre mehr möglich gewesen. Doch oft muss man etwas Riskieren und manchmal geht es nicht gut aus. Trotzdem war es eine Tolle Erfahrung und ich konnte wieder viel Lernen. Dies war mein erstes Rennen an dem meine Eltern nicht dabei waren und ich nur mit dem Mech ging, nochmals Merci Fredi.

Am 19. Juni war dann in Günsberg das nächste Schweizermeisterschaftsrennen. Die Strecke war sehr schnell was mir nicht gerade so gefällt. Trotzdem gab ich mein bestes und es war gar nicht so schlecht. Im ersten Lauf war ich am Start gleich fünfter, leider machte ich wieder 2 Fehler und wurde am Ende sechster. Im zweiten Lauf hatte ich einen besser Start und war vierter. Nach einem guten Rennen ohne Fehler wurde ich schliesslich zufriedener dritter. Im Tagesklassement machte dies dann den dritten Platz.


Im Moment liege ich an vierter Position und es sind noch sechs Schweizermeisterschaftrennen zu fahren. Dann ist die Saison schon wieder vorbei.

Wie immer möchte ich mich bei allen bedanken die mich unterstützen oder bei denn Rennen besuchen, es ist immer eine Grosse Freude.


Liebe Grüsse Diego


Zwischenbericht 2008 als Download